05.01.2011, von Matthias Schneider

Schneeräumung Gymnasium Mainburg

Einsatz: Schneeräumung des Gymnasium in Mainburg

Nach Erreichen der statischen Grenzlast bei der Turnhalle des Gabelsberger-Gymnasiums in Mainburg durch eine Schneemenge von rund 89 Kilogramm pro Quadratmeter wurde vom Landratsamt Kelheim Alarm ausgelöst, um bei den erwarteten Regenfällen eine Überlastung des Daches zu vermeiden.

Kurz nach 14 Uhr erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Mainburg, die aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Kelheim sofort auch dessen Fachberater hinzuzog. Gemeinsam entschieden der Einsatzleiter und zweite Kommandant der Feuerwehr Mainburg, Karl Schöll, und THW-Zugtruppführer Alexander Alkofer, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des THW Kelheim nach zu alarmieren.

Bis die 39 Mainburger Feuerwehrleute und 16 Kelheimer THW-Helfer gegen 23 Uhr wieder einrücken konnten, waren insgesamt etwa 1800 Quadratmeter Dachfläche des Gabelsberger-Gymnasiums vom schweren Schnee zu befreien. Nach Rücksprache mit den Bauexperten des Landratsamtes Kelheim konnte auf Teilen des Turnhallendachs und über den Klassenräumen eine von der Firma Traurig zur Verfügung gestellte Schneefräse verwendet werden, was die Schneeräumung deutlich beschleunigte. Die anderen Flächen sowie die knapp 400 Quadratmeter des Dachs über den Umkleidekabinen mussten dagegen von Hand beräumt werden.

Die Feuerwehr Mainburg war mit Drehleiter, Rüstwagen, Löschfahrzeug (LF16), Einsatzleitwagen (ELW), einem Versorgungs-LKW sowie einem Lichtmast-Anhänger im Einsatz. Sie übernahm gemeinsam mit Schulpersonal auch die Versorgung und Verpflegung der eingesetzten Kräfte in der Kantine des Gymnasiums. Das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband Kelheim, war mit einem LKW-Kran, zwei Gerätekraftwagen (GKW), einem Mannschaftstransportwagen (MTW) und einer weiteren Flutlicht-Giraffe vor Ort. Zusätzlich waren noch zwei LKWs mit Kran aus der Privatwirtschaft angefordert worden, wodurch mit der Feuerwehr-Drehleiter und dem THW-Kran insgesamt vier Anschlagpunkte für die Absturzsicherungsleinen der Hilfskräfte zur Verfügung standen.


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